DÜNN oder DÜCK

fraeulein julie

Jutta Schmidt als Julie.

„Fräulein Julie“

Trauerspiel im „Narrenkeller“

Das Theater „Das Narrenschiff“ aus Wasserburg hat mit Uli Strasser eine neue Regisseurin an Bord. Sie bietet das naturalistische Trauerspiel „Fräulein Julie“. Premiere ist am Samstag, 8. April, um 20 Uhr im Wasserburger „Narrenkeller“.
Der schwedische Schriftsteller August Strindberg (1849 bis 1912) gilt als Wegbereiter des modernen Theaters. „Fräulein Julie“ ist sein meistgespieltes Stück. Das Spiel um Provokation und Zurückweisung, um Standesunterschiede und -dünkel, um den Taumel zweier, denen nichts gemeinsam ist als die Hitze des Augenblicks, um Verführung und um das böse Erwachen danach, hat für die Gegenwart nichts von seinem erotischen und psychologischen Reiz eingebüßt. Jutta Schmidt spielt Julie, die Tochter der Herrschaft, Peter Fritsch den Diener Jean und Renate Bruckner-Pröbstl die Köchin Christine.
Regisseurin Uli Straßer will beweisen, wie unterhaltsam das Trauerspiel trotz der tragischen Momente ist. Dazu lässt sie August Strindberg (dargestellt von Oliver Männer) höchstpersönlich erscheinen.
Weitere Aufführungen sind am Sonntag, 9. April, um 19 Uhr, am Sonntag, 16. April, um 19 Uhr, am Samstag, 22. April, um 20 Uhr, und am Sonntag, 23. April, um 19 Uhr.
Vorverkauf ist bei Musik-Bredschneider in Rosenheim, bei Unifoto in Wasserburg, bei Bücher-Herzog in Wasserburg. Reservierungen sind im „Narrenkeller“, Telefon 08071/922570, möglich.